Der Aktionär liegt bei Wirecard leider völlig falsch

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    Young beautiful business woman standing over red isolated background making fun of people with fingers on forehead doing loser gesture mocking and insulting.

    Medien tragen Verantwortung

    Der Aktionär ist ein Magazin, dass sehr viele Menschen lesen. Mit einem Leserkreis von 790.000 gehört es zu den beliebtesten Anlegermagazinen in Deutschland. Den Satz „aus großer Kraft folgt große Verantwortung“ kennen die meisten wohl aus uns den Spiderman Filmen oder Comics. Wer große Macht besitzt und sich seiner Verantwortung entzieht, indem er diese Macht nicht zum Wohle der Menschen nutzt, macht sich schuldig, so wie Spiderman Mitschuld am Tod seines Onkels Ben trägt, nachdem er von Rache getrieben den späteren Mörder seines Onkels entkommen lässt.

    Hot Stocks! Hot Stocks! Hot Stocks!

    Der Aktionär kleidet sich in ebenso grelles Rot wie Spiderman. Schon von weitem kaum zu übersehen, motivieren vielversprechende Titel und Hotstocks zum Kauf des Magazins und der empfohlenen Aktien. Einst gehörte Wirecard ebenfalls zu diesem erlauchten Kreis von Hotstocks, die man unbedingt haben musste. Über Monate empfahl der Aktionär Wirecard zum Kauf mit Kursziel 200 EUR, trotz und gerade wegen der schwierigen Lage, eine einmalige Einstiegsgelegenheit.

    Ich bin leider raus“

    Heute verkündet Alfred Maydorn, bekanntes Gesicht des Aktionärs und wegen Marktmanipulation und Steuerhinterziehung verurteilter Aktienexperte, „ich bin leider raus“.

    https://www.deraktionaer.de/artikel/aktien/au-wirecard-das-kann-boese-enden-20194337.html

    Aber warum eigentlich?

    Als Aktionär von Wirecard beginnt man sich geschockt zu fragen, was eigentlich passiert ist, um einen solchen plötzlichen und unerwarteten Sinneswandel herbeizurufen.

    Die einfachte Antwort lautet: Rein garnichts ist passiert!

    Es stehen dieselben Anschuldigungen im Raum, welche die FT und andere Medien seit Monaten verbreiten, welche allein auf Mutmaßungen und gestohlenen internen Dokumnten basieren und keine fundierte Basis haben.

    Warum die FT unrecht hat, könnt ihr hier nachlesen:

    https://sharewizard.de/mccrums-burning-house-of-wirecard-zerlegung-eines-ft-artikels/

    FAZIT

    Der Aktionär hat leider wieder einmal bewiesen, dass es kein Magazin für langfristig orientiere Anleger ist, sondern kurzfristiges Denken promoviert und sich wie ein Fähnchen im Wind von der Stimmung drehen lässt.

    Anstatt die Fakten zu überprüfen und darauf basierend seinen Lesern eine Empfehlung auszusprechen, lässt sich der Aktionär von der allgemein herrschenden Unsicherheit anstecken und ignoriert sämtliche Fakten.

    Dies ist insbesondere auch deswegen tragisch, weil ein solch bedeutendes Magazin sich seiner eigenen Verantwortung bewusst sein sollte. Es ist davon auszugehen, dass aufgrund der hohen Bandbreite des Aktionärs viele Menschen Maydorns Rat folgten, Wirecard kauften und nun beim Verkauf hohe Verluste erleiden.

    Es steht nicht nur der Ruf des Aktionärs auf dem Spiel, sondern vorallem und in erster Linie das hart erarbeitete Geld vieler Kleinaktionäre.

    Not cool!

    2 COMMENTS

    1. Wer liest den dieses Revolverblatt noch. Denen geht es doch nur um kaufen oder verkaufen. Sind doch ein Werbeblättchen für die ganzen Zockerscheinchen. zudem gibt es noch kostenpflichtige Newsletter die den Aktionär noch zusätzlich Geld abknöpfen. Manche brauchen sowas sind eben zu faul ihr eignes Gehirn einzusetzen, habe ich dann auch kein Mitleid. Maydorn ist doch eh eine Lachplatte. Wenn diese Figuren auch nur annährend Erfolg hätten dann würden sie sicherlich nicht für den Aktionär arbeiten.

      • Muss ich dir voll zustimmen, wenn die Maydorns dieser Welt von ihrem Aktieninvest leben müssten, bekämen Sie bestimmt nen Aufstocker vom Amt.

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