Worum geht es in diesem Artikel?

  • Das Sicherheitsbedürfnis der Deutschen
  • Welches sind die 10 beliebtesten Aktien der Deutschen und wie gut sind sie wirklich
  • Das Weglassen nur einer einzigen Aktie genügt, um die Performance den Bach runter gehen zu lassen (Szenarioanalysen)
  • Wie kann man eine bessere Auswahl treffen ohne ein Aktiengenie sein zu müssen
  • Was können wir daraus lernen?

1.) Das Sicherheitsbedürfnis der Deutschen

wir Menschen und speziell wir Deutschen lieben Sicherheit, insbesondere wenn es ums Geld geht. Wer möchte schon gerne sein hart verdientes Geld in etwas investieren und dann eventuell verlieren. Dieses Bedürfnis nach Sicherheit führt dazu, dass nur die wenigsten Leute überhaupt in Aktien investieren. Laut einer aktuellen Studie der Frankfurt School kauft nur ein ganz kleiner Teil der Bevölkerung Aktien und dieser Anteil ist seit Jahren kaum verändert.

nur 16% der Deutschen besitzen aktien

Wir ignorieren die tatsächlichen Risiken

So verständlich dieses Bedürfnis nach Sicherheit auch ist, umso schlimmer ist es, dass wir dabei die tatsächlichen Risiken für unser Geld völlig ausblenden.

Inflation könnte man fast schon als das Unwort des Jahres bezeichnen, niemand möchte es hören, geschweige denn darüber reden. Selbst von der europäischen Zentralbank wird uns suggeriert, dass die Inflationsrate eigentlich viel zu niedrig sei und man alles versuche, um sie zu steigern.

Damit rechtfertigt man dann Zinsen auf 0% Niveau, die sogar bereits in den negativen Bereich wandern. Dabei ist Inflation allgegenwertig um uns herum, sie lauert in den dunklen Gängen Ecken des Supermarktes, im Kleingedruckten unserer Stromrechnung und betrifft jeden Teil unseres täglichen Lebens.

Wieso ignorieren wir die Realität?

Wieso aber ignorieren die Menschen dieses Thema so willentlich, wenn es eigentlich so wichtig ist. Vielleicht liegt es daran, dass sie nicht wissen, was sie konkret dagegen tun sollen, sie fühlen sich hilflos gegenüber der Übermacht von Zentralbanken und Politikern.

Was kann man als einzelner Mensch auch schon dagegen tun, und so wandelt sich Frustration in Ignoranz und letztendlich in Akzeptanz. Vielleicht erscheinen die Alternativen auch unerreichbar zu sein. Die Begründungen, die man hört, sind mannigfaltig:

Bild aus der Studie der Frankfurt School of Finance

Vorurteile gegen Aktionäre

Eine viel verbreitete Meinung ist, dass Aktionäre nur reiche Kapitalisten sind, die lieber mehr Steuern zahlen sollten, um unser Leben sozial gerechter zu machen. Leider sind solche Vorurteile so tief in unserer Gesellschaft verankert, dass ein Ausbrechen aus dieser Massenpsychose unheimlich schwer ist, gar unmöglich erscheint. Wer sich als Aktionär outet, wird meist mit verwunderten und geringschätzigen Blicken betrachtet: Like an Alien in Germany, like an evil Alien.

2.) Die Lieblingsaktien der Deutschen

Wir kaufen, was wir kennen

In den meisten Fällen kaufen wir Aktien von Unternehmen, die wir bereits kennen, mit denen wir vertraut sind und deren Produkte wir nutzen oder schätzen.

Wer zufriedener Deutschen Bank Kunde ist, kauft häufig Deutsche Bank Aktien, denn ist man zufrieden mit einem Produkt, liegt die Vermutung nahe, dass es auch andere sind.

Wir kaufen scheinbare Stabilität

Auch kaufen Menschen vor allem Aktien, mit denen sie Stabilität in Verbindung bringen. Unternehmen wie Siemens, BASF, die Deutsche Bank, Daimler existieren bereits seit Jahrzehnten und oft länger als die Menschen selbst.

Es ist nicht überraschend, dass laut einer Analyse der Kundenportfolios der Consorsbank insbesondere sehr bekannte Dax Titel beliebt sind. Unter ihnen sind vor allem toll klingende, bekannte Namen.

Was kann man mit diesen Unternehmen schon falsch machen?

  1. Deutsche Telekom
  2. Daimler
  3. Deutsche Bank
  4. BASF
  5. Allianz
  6. Siemens
  7. Commerzbank
  8. E.ON
  9. SAP
  10. Wirecard

Gesamtrendite aller Lieblingsaktien in den letzten 10 Jahren

Schauen wir uns zunächst die Durchschnittsrendite über alle Werte in dieser Liste an. Hätte man alle Aktien gleich hoch gewichtet, hätte man 11% pro Jahr verdient, etwas weniger als mit dem Dax.

Aus 1000 EUR wären in 10 Jahren 2.720 EUR geworden

Gewinn: 1.720 EUR

Schaut man sich jedoch die Wertentwicklung der einzelnen Aktien an, so fallen erhebliche Unterschiede auf.

Während Wirecard heute mehr als 13 Mal so viel wert ist wie noch vor 10 Jahren, hat ein Deutsche Bank Aktionär fast sein gesamtes Geld verloren, es wären nur 170 EUR geblieben.

Was wäre, wenn man nur 9 dieser 10 Aktien ausgewählt hätte und zufälligerweise die beste ausgeschlossen hätte

In diesem Fall wären von der durchschnittlichen Rendite von 11% bei 10 Aktien nur noch 4% übriggeblieben.

Aus den 1000 EUR wären heute immerhin noch 1.520 EUR geworden

Gewinn: 520 EUR (also weniger als 30% des möglichen Gesamtgewinns)

Was wäre, wenn man nur 8 Aktien ausgewählt hätte und zufälligerweise die besten zwei Aktien ausgeschlossen hätte

Wiederum reduziert sich die durchschnittliche Jahresrendite, nun auf 2%.

Aus den 1000 EUR wären lediglich 1.220 EUR geworden

Gewinn: 220 EUR (also weniger als 13% des möglichen Gesamtgewinns)

Bevor Du nun aufgrund dieser Aussichten das Thema Aktien sofort wieder frustriert an den Nagel hängst, schauen wir uns ein weiteres Szenario an.

Was wenn man nur die beste Aktie ausgewählt hätte

Wenn man nur die beste Aktie, Wirecard, ausgewählt hätte.

Aus 1000 EUR 13.490 EUR geworden, aus 10.000 EUR 134.900 EUR und aus 100.000 EUR wären unglaubliche 1.349mio geworden.

Gewinn: 12.000 EUR in 10 Jahren

3.) Aber wie hätte man es schaffen können, genau diese eine beste Aktien auszuwählen?

Bei einer Auswahl unter den 10 Aktien nach dem Zufallsprinzip bestände gerade eine 10% Chance, genau Wirecard auszuwählen. Gleich hoch ist die Wahrscheinlichkeit die schlechteste Aktie zu ziehen. Nicht besonders ermutigend.

Was aber wäre, wenn ich Euch sagte, dass jeder von Euch mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit die richtige Wahl hätte treffen können und zwar ohne ein umfangreiches Aktien Hintergrundwissen zu haben. Etwas wirtschaftliches Allgemeinverständnis reicht aus. Probieren wir es Mal. Die zwei Kriterien sind:

a.) Branche des Unternehmens

  • In welcher Branche sind die 10 Unternehmen?
  • Welche der Branchen hat gute Zukunftsaussichten und welche steckt leidet unter größeren Veränderungen?

b.) Wachstumsrate des Unternehmens gemessen an Umsatz und Gewinn

  • Welche Unternehmen wachsen und welche schrumpfen
  • Wie hoch ist das Wachstum über mehrere Jahre.
  • Ist das Wachstum stetig oder durchzogen von Auf und Abs
  • Umsätze und Gewinne der letzten Jahre

a.) Auswahl anhand der Branche

Diese 10 Aktien befinden sich in ganz unterschiedlichen Branchen, von Banken über Versicherungen zu Industrieunternehmen. Welche Auswahl kann man allein mit Standard Allgemeinwissen treffen? Welche Auswahl anhand der Branche macht den meisten Sinn?

Banken: Deutsche Bank, Commerzbank

  • Die eingesessenen Banken machen seit Jahren hauptsächlich Verluste und wachsen kaum. Die Ursache dafür sind die niedrigen Zinsen, die das Bankengeschäftsmodell weniger profitabel machen. Traditionelle Banken verdienen ihr Geld zum großen Teil mit der Zinsdifferenz (Spread) zwischen Einlagen, die sie erhalten und Krediten, die sie vergeben. Durch die niedrigen Zinsen ist sehr Spread geschrumpft und sie verdienen weniger.
  • Die Bankenbranche befindet sich in einer langjährigen Transformationsphase, in der neue Technologien und neue Konkurrenten den Banken das Leben zunehmend schwer machen. Unternehmen wie N26, Apple und zahllose Fintechs nehmen den Banken immer mehr Kunden ab und bieten günstigere und einfachere Dienste an wie z.B. Smartphone Konten
  • Um mit der Konkurrenz Schritt halten zu können, müssen Banken hohe Investitionen tätigen, was die Kosten erhöht und die Gewinne schmälert. Gleichzeitig werden Mitarbeiter abgebaut, was insbesondere in Deutschland sehr langwierig und teuer ist
  • Banken sind stark reguliert. Ein großer Teil der Belegschaft kümmert sich nur darum, die gesetzlichen Regularien zu erfüllen und kann ihre Arbeitskraft nicht darauf konzentrieren, Produkte zu verkaufen oder neue Produkte zu entwickeln oder zu verbessern.

Energiezulieferer: E.ON

  • Deutschland setzt vermehrt auf Ökostrom. Investitionen sind notwendig und teuer. Sie verursachen hohe Kosten und reduzieren die Gewinne der Energieunternehmen
  • Der Energieverbrauch in Deutschland steigt seit vielen Jahren nicht, sodass also die Umsätze der Energielieferanten kaum steigen können
  • Zwar steigen die Preise, aber auch die Erzeugung von Energie wird teurer, sodass die Unternehmen kaum von höheren Preisen profitieren können
  • Insgesamt ist es eine stagnierende Branche mit sehr niedrigen Wachstumsraten

Industrieunternehmen: Siemens, BASF

  • Industrieunternehmen sind sehr stark von der Konjunktur abhängig. Ihre Umsätze und Gewinne schwanken deshalb stark und sind sehr schwer berechenbar
  • Viele Unternehmen wie Siemens und BASF müssen sich verändern. Sie verkaufen Unternehmensteile und müssen sich umstrukturieren, um konkurrenzfähig zu bleiben
  • Die Wachstumsraten der Deutschen Industrie sind unterdurchschnittlich im Vergleich zu anderen Branchen und von vielen globalen Einflüssen, wie z.B. dem Handelskrieg beeinflusst

Automobilunternehmen: Daimler

  • Auch Automobilunternehmen befinden sich in einer massiven Umbruchphase. Wie bei den Banken sind hohe Investitionen notwendig, um auf neue Technologien wie die Elektromobilität umzustellen. Das kostet viel Geld und schmälert die Gewinne über viele Jahre
  • Die Produktion von Elektroautos ist weniger aufwendig als die von Benzinautos. Es werden weniger Mitarbeiter in der Produktion benötigt. Der Abbau von Arbeitsplätzen ist teuer und schmälert die Gewinne
  • Gleichzeitig gibt es vermehrt Konkurrenz durch neue Wettbewerbe wie Tesla oder chinesische Unternehmen, die ebenfalls zunehmend bessere Autos herstellen
  • Zwar wächst die Weltbevölkerung, sodass in Zukunft mehr Autos gebraucht werden, aber gleichzeitig werden durch neue Technologien wie Car Sharing/autonomes Fahren in Zukunft weniger Autos benötigt. Unternehmen wie Uber werden unser Mobilitätsverständnis grundlegend verändern
  • Auto Hardware verliert in Zukunft zunehmend an Bedeutung, während Auto Software an Bedeutung gewinnen wird, so ähnlich wie es vor 20 Jahren in der Computerindustrie passiert ist. Die wahren Gewinner waren nicht Hardwarehersteller wie Dell, sondern Software Unternehmen wie Microsoft. Den deutschen Autoherstellern könnte es ähnlich ergehen, da sie Hardware Spezialisten sind, aber nicht führend bei Software. Daher müssen sie teure Zukäufe machen, um sich das notwendige Know-how zuzukaufen. Das kostet viel Geld und schmälert ebenfalls die Gewinne
  • Automobilunternehmen sind wie Industrieunternehmen stark konjunkturabhängig

Versicherungen: Allianz

  • Versicherungen braucht zwar jeder, aber die meisten sind bereits mit Hausrat, Lebensversicherung oder Haftpflicht gut versorgt; es gibt kaum neue Wachstumsfelder für Versicherungen und sie gehören auch nicht zu den innovativsten Unternehmen
  • Ähnlich wie die Banken leiden Versicherungen unter dem Niedrigzinsumfeld, da sie die Gelder ihrer Kunden anlegen müssen, aber durch viele Regularien beschränkt sind. Das drückt die Margen und begrenzt die Möglichkeit die Gewinne zu steigern
  • Aber bei den Versicherungen gibt es zunehmend Konkurrenz durch quereinsteigende Unternehmen wie Technologieunternehmen

Infrastrukturunternehmen: Deutsche Telekom

  • Netzausbau und neue Technologien zur schnelleren Datenübertragung erfordern von Infrastrukturunternehmen wie bei Banken und Automobilunternehmen ebenfalls hohe Investitionen, was die Gewinne begrenzt
  • Es gibt viel Konkurrenz und die Zeiten, in denen die deutsche Telekom als Herr der Leitungen ein Monopolunternehmen war, sind lange vorbei
  • Die Branche wächst nur langsam

Technologieunternehmen: SAP, Wirecard

  • SAP und insbesondere Wirecard gehören zu einer neuen Generation von Unternehmen, den sogenannten Technologie- oder Plattformunternehmen; sie zeichnen sich durch Geschäftsmodelle aus, die hoch skalierbar sind, d.h. deren Gewinne überproportional gesteigert werden können, weil ihre Kosten langsamer steigen als die Umsätze
  • Wirecard als Zahlungsdienstleister befindet sich im Zentrum eines der größten Megatrends unserer Zeit, dem bargeldlosen Bezahlen, das zunehmend alle Lebensbereiche durchdrängt und noch über viele Jahre anhalten wird
  • Es gibt bereits einige größere Konkurrenten auf dem Markt der Zahlungsdienstleister, der Markt ist jedoch so groß, dass der Konkurrenzkampf noch nicht so ausgeprägt ist wie in anderen Branchen

In welche Branche würdet ihr investieren?

b.) Auswahl anhand von Wachstumsraten

Unternehmen müssen wachsen, umso mehr, umso besser

Ein Unternehmen kann nur dann an Wert gewinnen, wenn es wächst oder/und profitabler wird. Wachstum ist auch die Essenz, die zu Kurssteigerungen an der Börse führt, denn für ein wertvolleres Unternehmen, genauso wie für wertvollere Gegenstände, sind die Menschen bereit mehr zu bezahlen.

Umsatz und Gewinnwachstum

Zwei Wachstumsgrößen sind für Unternehmen ausschlaggebend. Da ist zum einen das Umsatzwachstum, also das Wachstum der Einnahmen aus den verkauften Produkten oder Dienstleistungen. Umsätze lassen sich auf vielfältige Weise steigern, z.B.:

  • dadurch, dass man mehr der Produkte im Heimatmarkt verkauft
  • dadurch, dass man neue Produkte einführt
  • geografische Vergrößerung durch das Einführen der Produkte in anderen Ländern
  • Durch Preissteigerungen lassen sich die Umsätze ebenfalls steigern, wenn ein beispielsweise eine neue Version eines bestehenden Produktes verkauft wird oder weil ein Produkt so beliebt und so nützlich ist, dass die Menschen einfach bereit sind, mehr dafür zu bezahlen.

Die zweite wichtige Wachstumsgröße ist das Gewinnwachstum, also das Wachstum dessen, was das Unternehmen nach allen Kosten wirklich verdient hat. Höhere Umsätze und niedrigere Kosten steigern beide den Gewinn. Kosten kann ein Unternehmen reduzieren z.B.:

  • wenn es effizienter produziert, also weniger ausgeben muss, um seine Produkte zu produzieren, weil es z.B. weniger Material beim Produktionsprozess benötigt oder weil es Roboter einsetzt, die kostengünstiger arbeiten.
  • ein Unternehmen hat neben den direkten Produktionskosten noch weitere Kostenblöcke, u.a. Marketingkosten und Verwaltungskosten. Auch hier lässt sich Geld einsparen, indem das Unternehmen weniger und kostengünstigere Werbung macht und beispielsweise alternative Vertriebskanäle nutzt
  • durch eine günstigere Finanzierung des Unternehmens lassen sich Zinskosten einsparen
  • durch effizientere interne Prozesse benötigt man weniger Personal, was sich günstig auf die Verwaltungskosten auswirkt.

Wachstumsraten der Lieblingsunternehmen im Vergleich

Alle Informationen sind frei zugänglich und leicht im Internet zu finden, z.B. auf finanzen.net

Wenn wir uns nun die Wachstumsraten unserer 10 Lieblingsaktien anschauen, fallen klare Unterschiede auf. Während einige Unternehmen wachsen, schrumpfen andere.

Bei E.ON, Deutscher Bank und Commerzbank schrumpft das Geschäft in den letzten Jahren und viele Jahre sind sogar von Verlusten gekennzeichnet

Andere Unternehmen wie SAP, Allianz, Deutsche Telekom und Wirecard wachsen hingegen, aber auch hier gibt es starke Unterschiede.

Fast alle Lieblingsaktien wachsen mit sehr niedrigen Raten unter 10%. Wenn ein Unternehmen mit weniger als 10% p.a. wächst, kann man pi mal Daumen erwarten, dass der Aktienkurs ebenfalls mit 10% wachsen sollte. Das ist zwar nett, liegt aber weit unter unseren Möglichkeiten.

Alleine Wirecard schafft es mit über 20% zu wachsen und das stetig über sämtliche Jahre. Es gibt kein einziges Verlustjahr. Wie auf Schienen steigen Umsätze und Gewinne Jahr für Jahr.

Fazit

Was können wir nach dieser kleinen Studie feststellen:

  • Nicht zu investieren ist das schlechteste, was man überhaupt tun kann. Selbst wenn meine eine nicht ideale Auswahl aus 10 Aktien trifft, verdient man damit immer noch mehr als 0%
  • Sicherheitsdenken und emotionale Vertrautheit führt zu schlechten Ergebnissen an der Börse
  • Es macht einen riesigen Unterschied, welche Aktien man auswählt. Bei einem Portfolio von 10 Aktien kann schon der Kauf oder Nichtkauf einer einzigen Aktie den Ausschlag geben
  • Aktienauswahl ist viel einfacher als die meisten glauben. Bereits mit zwei Auswahlkriterien und einer Zeitinvestition von 2 Stunden konnten wir eine Auswahl aus den Lieblingsaktien treffen, mit denen wir das eigene Geld über die letzten 10 Jahre vervielfachen hätte können
  • Um eine gute Auswahl treffen zu können, braucht man nur seinen Verstand, ein paar Zahlen, die man frei im Internet bekommt, und den Mut und die Motivation anzufangen und eine Entscheidung zu treffen

Natürlich gibt es neben Branche und Unternehmenswachstum noch mehr Dinge, auf die man bei der Aktienauswahl achten sollte, z.B. die relative Bewertung. Aber auch diese sind keine Raketenwissenschaft. Hier im Blog findet ihr Artikel, die euch dabei helfen können, mehr Verständnis für Aktien zu bekommen und mit höherer Vertrautheit geht auch höheres Selbstbewusstsein und weniger Angst einher.

2 COMMENTS

  1. Das ist der Blick in den Rückspiegel bei 180 km/h… Sorry aber im Nachhinein ist man immer schlauer.. Welches Unternehmen ist denn das Beste in 10 Jahren?? das kannst du dann erst wieder in 10 Jahren beantworten, oder?

    • Das ist nicht der Punkt, den ich herausstellen wollte. Mir geht es darum zu zeigen, dass man durch Aktienauswahl Überrenditen erzielen kann. Dazu haben wir nur die Vergangenheit. Vor 10 Jahren war Wirecard bereits ein stark wachsendes, erfolgreiches Unternehmen und der Niedergang anderer Branchen war absehbar. Insofern hätte man durchaus eine bessere Anlagentscheidung damals treffen können und kann dies heute auch tun, aufgrund der gleichen Kritirien. Die Umstände, in denen sich die beschriebenen Unternehmen befinden haben sich seit damals nicht geändert. Insofern sollte man heute nachwievor keine Deutsche Bank kaufen, sondern lieber Wirecard. Aber in 10 Jahren können wir uns nochmal an diesen Moment erinnern und sehen, was wirklich aus diesen beiden Unternehmen geworden ist. Beste Grüße

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